Herstellung medizinischer Wegfahrsperren besonders Ruhigstellung von Gelenken und Knochen, Einschränkung der Bewegung während des Heilungsprozesses verwendet für (z. B. Knie-Immobilisator, Halskrause, Hand-Handgelenk-Immobilisator).
Herstellungsprozess für medizinische Wegfahrsperren
- Design und F&E
- Die Messung erfolgt entsprechend der Anatomie des Patienten (Knie, Hals, Arm usw.).
- Die Form- und Schnittkonstruktion erfolgt mit CAD/CAM-Software.
- Dabei wird auf die Balance zwischen Komfort und Immobilisierung geachtet.
- Materialauswahl
- Hauptkörpermaterialien:
- Neopren, schwammartige Stoffe
- Unterstützende Materialien:
- Aluminiumplatten oder -streifen (formbar und leicht)
- Hartplatten aus Kunststoff (Polypropylen, ABS)
- Verbindungselemente:
- Klettverschluss, Gummibänder, Schnallen
- Schneiden
- Stoffe und Schwämme gestanzt entsprechend den Messungen mit der Methode vorbereitet.
- Trägerplatten werden durch Pressen oder Laserschneiden hergestellt.
- Zusammenbau und Nähen
- Das Material, das auf der Innenseite mit der Haut in Kontakt kommt, ist für mehr Komfort mit speziellen Stoffen überzogen.
- Auf der Karosserie sind Aluminium-/Kunststoffstützen angebracht.
- Bänder, Schnallen und Klettverschlüsse werden mit Nähmaschinen befestigt.
- Qualitätskontrolle
- Es werden Bewegungseinschränkungstests durchgeführt (z. B. 0°-Ruhigstellung des Knies).
- Die Materialbeständigkeit (Zugfestigkeit, Haftfestigkeitsprüfungen) wird geprüft.
- Bewertet werden Hautverträglichkeit und Atmungsaktivität.
- Verpackung
- Benutzerhandbuch wurde hinzugefügt.
- Die Kennzeichnung erfolgt gemäß den Vorschriften für Medizinprodukte (CE-, ISO 13485- und MDR-Konformität).
Beispielproduktionsbereiche
- Nackenfixierung (Halskrause) → Plastazote + Klettverschluss + Polyethylen-Träger
- Knie-Immobilisator → Schwamm + Stoff + Aluminiumstreifenträger
- Hand-Handgelenk-Immobilisator → Neopren + Aluminiumplatte

